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Sommertheater 2026 · Open Air · Hafen Schaprode
Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Ein wilder Ritt durch Zeiten und Welten, mit schnellen Rollenwechseln und viel Musik, an Land und zu Wasser.
Hans Fallada kommt einfach nicht zur Ruhe, ihn plagt das schlechte Gewissen. Er hat für einen Roman die Schwestern Frieda und Elfriede Nipperwiese erfunden, zwei schrullige „alte Hühner“, die er auf einer kleinen einsamen Rügener Insel ihr Unwesen treiben lässt. Doch er hat sie nicht so wirklich erfunden, denn eigentlich handelt es sich um Laurette und Ida Schilling von der Öhe, die realen Vorbilder für seine Romanfiguren.
Fallada ahnt, dass er den beiden Frauen in seinem Roman Unrecht getan haben könnte, denn in der Wirklichkeit waren es zwei starke Frauen, die im 19. Jahrhundert um ihr Recht, um ihre Öhe und für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. In einem Rausch begegnet sich der Schriftsteller als Kind und erinnert sich daran, wie alles begann. Er schickt seine Romanfiguren los, ihre wahren Vorbilder kennenzulernen. Alles endet in einem absurden Tribunal …
Autor: Boris Ben Siegel
Ensemble: Angelika Baumgartner, Marilena Weichert, Boris Ben Siegel, Philine Steuer, Andreas Krüger
Regie: Andreas Krüger · Dramaturgie: Malte Kuhn-Mitscherlich

Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Ein wilder Ritt durch Zeiten und Welten, mit schnellen Rollenwechseln und viel Musik, an Land und zu Wasser.
Hans Fallada kommt einfach nicht zur Ruhe, ihn plagt das schlechte Gewissen. Er hat für einen Roman die Schwestern Frieda und Elfriede Nipperwiese erfunden, zwei schrullige „alte Hühner“, die er auf einer kleinen einsamen Rügener Insel ihr Unwesen treiben lässt. Doch er hat sie nicht so wirklich erfunden, denn eigentlich handelt es sich um Laurette und Ida Schilling von der Öhe, die realen Vorbilder für seine Romanfiguren.
Fallada ahnt, dass er den beiden Frauen in seinem Roman Unrecht getan haben könnte, denn in der Wirklichkeit waren es zwei starke Frauen, die im 19. Jahrhundert um ihr Recht, um ihre Öhe und für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. In einem Rausch begegnet sich der Schriftsteller als Kind und erinnert sich daran, wie alles begann. Er schickt seine Romanfiguren los, ihre wahren Vorbilder kennenzulernen. Alles endet in einem absurden Tribunal …
Autor: Boris Ben Siegel
Ensemble: Angelika Baumgartner, Marilena Weichert, Boris Ben Siegel, Philine Steuer, Andreas Krüger
Regie: Andreas Krüger · Dramaturgie: Malte Kuhn-Mitscherlich

Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Ein wilder Ritt durch Zeiten und Welten, mit schnellen Rollenwechseln und viel Musik, an Land und zu Wasser.
Hans Fallada kommt einfach nicht zur Ruhe, ihn plagt das schlechte Gewissen. Er hat für einen Roman die Schwestern Frieda und Elfriede Nipperwiese erfunden, zwei schrullige „alte Hühner“, die er auf einer kleinen einsamen Rügener Insel ihr Unwesen treiben lässt. Doch er hat sie nicht so wirklich erfunden, denn eigentlich handelt es sich um Laurette und Ida Schilling von der Öhe, die realen Vorbilder für seine Romanfiguren.
Fallada ahnt, dass er den beiden Frauen in seinem Roman Unrecht getan haben könnte, denn in der Wirklichkeit waren es zwei starke Frauen, die im 19. Jahrhundert um ihr Recht, um ihre Öhe und für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. In einem Rausch begegnet sich der Schriftsteller als Kind und erinnert sich daran, wie alles begann. Er schickt seine Romanfiguren los, ihre wahren Vorbilder kennenzulernen. Alles endet in einem absurden Tribunal …
Autor: Boris Ben Siegel
Ensemble: Angelika Baumgartner, Marilena Weichert, Boris Ben Siegel, Philine Steuer, Andreas Krüger
Regie: Andreas Krüger · Dramaturgie: Malte Kuhn-Mitscherlich

Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Ein wilder Ritt durch Zeiten und Welten, mit schnellen Rollenwechseln und viel Musik, an Land und zu Wasser.
Hans Fallada kommt einfach nicht zur Ruhe, ihn plagt das schlechte Gewissen. Er hat für einen Roman die Schwestern Frieda und Elfriede Nipperwiese erfunden, zwei schrullige „alte Hühner“, die er auf einer kleinen einsamen Rügener Insel ihr Unwesen treiben lässt. Doch er hat sie nicht so wirklich erfunden, denn eigentlich handelt es sich um Laurette und Ida Schilling von der Öhe, die realen Vorbilder für seine Romanfiguren.
Fallada ahnt, dass er den beiden Frauen in seinem Roman Unrecht getan haben könnte, denn in der Wirklichkeit waren es zwei starke Frauen, die im 19. Jahrhundert um ihr Recht, um ihre Öhe und für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. In einem Rausch begegnet sich der Schriftsteller als Kind und erinnert sich daran, wie alles begann. Er schickt seine Romanfiguren los, ihre wahren Vorbilder kennenzulernen. Alles endet in einem absurden Tribunal …
Autor: Boris Ben Siegel
Ensemble: Angelika Baumgartner, Marilena Weichert, Boris Ben Siegel, Philine Steuer, Andreas Krüger
Regie: Andreas Krüger · Dramaturgie: Malte Kuhn-Mitscherlich

Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Ein wilder Ritt durch Zeiten und Welten, mit schnellen Rollenwechseln und viel Musik, an Land und zu Wasser.
Hans Fallada kommt einfach nicht zur Ruhe, ihn plagt das schlechte Gewissen. Er hat für einen Roman die Schwestern Frieda und Elfriede Nipperwiese erfunden, zwei schrullige „alte Hühner“, die er auf einer kleinen einsamen Rügener Insel ihr Unwesen treiben lässt. Doch er hat sie nicht so wirklich erfunden, denn eigentlich handelt es sich um Laurette und Ida Schilling von der Öhe, die realen Vorbilder für seine Romanfiguren.
Fallada ahnt, dass er den beiden Frauen in seinem Roman Unrecht getan haben könnte, denn in der Wirklichkeit waren es zwei starke Frauen, die im 19. Jahrhundert um ihr Recht, um ihre Öhe und für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. In einem Rausch begegnet sich der Schriftsteller als Kind und erinnert sich daran, wie alles begann. Er schickt seine Romanfiguren los, ihre wahren Vorbilder kennenzulernen. Alles endet in einem absurden Tribunal …
Autor: Boris Ben Siegel
Ensemble: Angelika Baumgartner, Marilena Weichert, Boris Ben Siegel, Philine Steuer, Andreas Krüger
Regie: Andreas Krüger · Dramaturgie: Malte Kuhn-Mitscherlich

Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Ein wilder Ritt durch Zeiten und Welten, mit schnellen Rollenwechseln und viel Musik, an Land und zu Wasser.
Hans Fallada kommt einfach nicht zur Ruhe, ihn plagt das schlechte Gewissen. Er hat für einen Roman die Schwestern Frieda und Elfriede Nipperwiese erfunden, zwei schrullige „alte Hühner“, die er auf einer kleinen einsamen Rügener Insel ihr Unwesen treiben lässt. Doch er hat sie nicht so wirklich erfunden, denn eigentlich handelt es sich um Laurette und Ida Schilling von der Öhe, die realen Vorbilder für seine Romanfiguren.
Fallada ahnt, dass er den beiden Frauen in seinem Roman Unrecht getan haben könnte, denn in der Wirklichkeit waren es zwei starke Frauen, die im 19. Jahrhundert um ihr Recht, um ihre Öhe und für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. In einem Rausch begegnet sich der Schriftsteller als Kind und erinnert sich daran, wie alles begann. Er schickt seine Romanfiguren los, ihre wahren Vorbilder kennenzulernen. Alles endet in einem absurden Tribunal …
Autor: Boris Ben Siegel
Ensemble: Angelika Baumgartner, Marilena Weichert, Boris Ben Siegel, Philine Steuer, Andreas Krüger
Regie: Andreas Krüger · Dramaturgie: Malte Kuhn-Mitscherlich

Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Ein wilder Ritt durch Zeiten und Welten, mit schnellen Rollenwechseln und viel Musik, an Land und zu Wasser.
Hans Fallada kommt einfach nicht zur Ruhe, ihn plagt das schlechte Gewissen. Er hat für einen Roman die Schwestern Frieda und Elfriede Nipperwiese erfunden, zwei schrullige „alte Hühner“, die er auf einer kleinen einsamen Rügener Insel ihr Unwesen treiben lässt. Doch er hat sie nicht so wirklich erfunden, denn eigentlich handelt es sich um Laurette und Ida Schilling von der Öhe, die realen Vorbilder für seine Romanfiguren.
Fallada ahnt, dass er den beiden Frauen in seinem Roman Unrecht getan haben könnte, denn in der Wirklichkeit waren es zwei starke Frauen, die im 19. Jahrhundert um ihr Recht, um ihre Öhe und für ein selbstbestimmtes Leben kämpften. In einem Rausch begegnet sich der Schriftsteller als Kind und erinnert sich daran, wie alles begann. Er schickt seine Romanfiguren los, ihre wahren Vorbilder kennenzulernen. Alles endet in einem absurden Tribunal …
Autor: Boris Ben Siegel
Ensemble: Angelika Baumgartner, Marilena Weichert, Boris Ben Siegel, Philine Steuer, Andreas Krüger
Regie: Andreas Krüger · Dramaturgie: Malte Kuhn-Mitscherlich

Lesung mit Musik 2026 · Rügen
Die Kuh, der Schuh, dann du
Es wird gelesen, gespielt, gesungen, improvisiert, hinterfragt und verworfen. Es wird gelacht über das Absurde und erschrocken über das Vertraute.
„Die Kuh, der Schuh, dann du“ ist kein Museum für die Zwanzigerjahre, sondern ein lebendiger Versuchsanbau gegen das Vergessen und gegen die bequeme Verklärung der Vergangenheit. Kommt vorbei und verliert euch mit uns zwischen Fallada, Schlagern, Gegenwartspanik und der bittersüßen Erkenntnis, dass vielleicht jede Zeit ihre eigenen Goldenen Zwanziger erfindet.
Die Plätze in den Cafés sind begrenzt, deshalb bitten die Häuser um telefonische Anmeldung. Einen Online-Kartenverkauf gibt es für diese beiden Abende nicht.
Es spielen: Boris Ben Siegel · Franz Schluckner (Klavier)

Die Kuh, der Schuh, dann du
Es wird gelesen, gespielt, gesungen, improvisiert, hinterfragt und verworfen. Es wird gelacht über das Absurde und erschrocken über das Vertraute.
„Die Kuh, der Schuh, dann du“ ist kein Museum für die Zwanzigerjahre, sondern ein lebendiger Versuchsanbau gegen das Vergessen und gegen die bequeme Verklärung der Vergangenheit. Kommt vorbei und verliert euch mit uns zwischen Fallada, Schlagern, Gegenwartspanik und der bittersüßen Erkenntnis, dass vielleicht jede Zeit ihre eigenen Goldenen Zwanziger erfindet.
Die Plätze in den Cafés sind begrenzt, deshalb bitten die Häuser um telefonische Anmeldung. Einen Online-Kartenverkauf gibt es für diese beiden Abende nicht. Für Wiek geht die Anmeldung auch per Mail an info@blumencafe-ruegen.de.
Es spielen: Boris Ben Siegel · Franz Schluckner (Klavier)

Gefördert von
Herbstproduktion 2026 · Rügen
Adalberts Kurhaus
Die wahre und doppelt tragische Geschichte von Adalbert Kaba-Klein, dem einstigen Besitzer des Binzer Kurhauses
Vor dem Kurhaus Binz erinnert ein einzelner Stolperstein an Adalbert Kaba-Klein. Doch die Geschichte des einstigen jüdischen Kurhausdirektors verlangt eigentlich zwei.
Die Uraufführung von „Adalberts Kurhaus“ erzählt nicht nur von einem außergewöhnlichen Leben, sondern lädt die Zuschauer dazu ein, nachzuempfinden, was es bedeutet, wenn ein Mensch die Willkür von gleich zwei politischen Systemen erleiden muss.
Von den Nationalsozialisten wird der Jude Kaba-Klein enteignet, verliert sein Hotel, wird deportiert und entgeht nur knapp der Vernichtung. Nach dem Krieg erkämpft er sich sein Haus zurück. Doch 1953 trifft ihn die „Aktion Rose“, eine Enteignungswelle des DDR-Regimes an der Ostseeküste zur Verstaatlichung von Hotels mit Schwerpunkt auf Rügen. Kaba-Klein wird erneut enteignet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
Vor diesen Schicksalsschlägen war Adalbert ein lebenslustiger, unangepasster Mensch. Er holt die Haute Volée aus Berlin in sein Haus mit Kakadu Bar und Kabarett Koralle, flaniert mit einem Schwein über die Binzer Promenade. Das Theaterstück zeigt auch diese Seite aus dem Leben Kaba-Kleins.
Aber es zeigt auch, wie der Mensch zu einem Spielball der politischen Systeme werden kann. Und es stellt die Frage, was passiert, wenn einem die Freiheit des selbstbestimmten Handelns genommen wird. Freiheit, die wir heute eigentlich als selbstverständlich betrachten.
Nach der Uraufführung findet eine Podiumsdiskussion mit dem Rotary Club Rügen zum Thema Freiheit und Unternehmertum statt.
Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, vor der Vorstellung ab 18 Uhr zu essen. Das Team der Seebrücke hat extra eine Karte zusammengestellt, die thematisch zu unserem Stück passt. Kleine Snacks und Getränke können auch in der Pause eingenommen werden.
Stück: Jeanette Rosen / Malte Kuhn-Mitscherlich · Regie: Jeanette Rosen · Regieassistenz: Ingrun Allwinn · Produktionsleitung: Susanna Poldauf
Es spielen: Boris Ben Siegel, Marilena Weichert, Roland Pfaus, Stephan Waak u.a.
Akkordeon: Ute Bergien · Ton/Licht: Florian Schulz, Baltic Sound
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Prora.
Adalberts Kurhaus
Die wahre und doppelt tragische Geschichte von Adalbert Kaba-Klein, dem einstigen Besitzer des Binzer Kurhauses
Vor dem Kurhaus Binz erinnert ein einzelner Stolperstein an Adalbert Kaba-Klein. Doch die Geschichte des einstigen jüdischen Kurhausdirektors verlangt eigentlich zwei.
Die Uraufführung von „Adalberts Kurhaus“ erzählt nicht nur von einem außergewöhnlichen Leben, sondern lädt die Zuschauer dazu ein, nachzuempfinden, was es bedeutet, wenn ein Mensch die Willkür von gleich zwei politischen Systemen erleiden muss.
Von den Nationalsozialisten wird der Jude Kaba-Klein enteignet, verliert sein Hotel, wird deportiert und entgeht nur knapp der Vernichtung. Nach dem Krieg erkämpft er sich sein Haus zurück. Doch 1953 trifft ihn die „Aktion Rose“, eine Enteignungswelle des DDR-Regimes an der Ostseeküste zur Verstaatlichung von Hotels mit Schwerpunkt auf Rügen. Kaba-Klein wird erneut enteignet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
Vor diesen Schicksalsschlägen war Adalbert ein lebenslustiger, unangepasster Mensch. Er holt die Haute Volée aus Berlin in sein Haus mit Kakadu Bar und Kabarett Koralle, flaniert mit einem Schwein über die Binzer Promenade. Das Theaterstück zeigt auch diese Seite aus dem Leben Kaba-Kleins.
Aber es zeigt auch, wie der Mensch zu einem Spielball der politischen Systeme werden kann. Und es stellt die Frage, was passiert, wenn einem die Freiheit des selbstbestimmten Handelns genommen wird. Freiheit, die wir heute eigentlich als selbstverständlich betrachten.
Nach der Aufführung besteht die Möglichkeit, mit Historikern des Dokumentationszentrums Prora und dem Ensemble ins Gespräch zu kommen.
Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, vor der Vorstellung ab 18 Uhr zu essen. Das Team der Seebrücke hat extra eine Karte zusammengestellt, die thematisch zu unserem Stück passt. Kleine Snacks und Getränke können auch in der Pause eingenommen werden.
Stück: Jeanette Rosen / Malte Kuhn-Mitscherlich · Regie: Jeanette Rosen · Regieassistenz: Ingrun Allwinn · Produktionsleitung: Susanna Poldauf
Es spielen: Boris Ben Siegel, Marilena Weichert, Roland Pfaus, Stephan Waak u.a.
Akkordeon: Ute Bergien · Ton/Licht: Florian Schulz, Baltic Sound
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Prora.
Adalberts Kurhaus
Die wahre und doppelt tragische Geschichte von Adalbert Kaba-Klein, dem einstigen Besitzer des Binzer Kurhauses
Vor dem Kurhaus Binz erinnert ein einzelner Stolperstein an Adalbert Kaba-Klein. Doch die Geschichte des einstigen jüdischen Kurhausdirektors verlangt eigentlich zwei.
Die Uraufführung von „Adalberts Kurhaus“ erzählt nicht nur von einem außergewöhnlichen Leben, sondern lädt die Zuschauer dazu ein, nachzuempfinden, was es bedeutet, wenn ein Mensch die Willkür von gleich zwei politischen Systemen erleiden muss.
Von den Nationalsozialisten wird der Jude Kaba-Klein enteignet, verliert sein Hotel, wird deportiert und entgeht nur knapp der Vernichtung. Nach dem Krieg erkämpft er sich sein Haus zurück. Doch 1953 trifft ihn die „Aktion Rose“, eine Enteignungswelle des DDR-Regimes an der Ostseeküste zur Verstaatlichung von Hotels mit Schwerpunkt auf Rügen. Kaba-Klein wird erneut enteignet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
Vor diesen Schicksalsschlägen war Adalbert ein lebenslustiger, unangepasster Mensch. Er holt die Haute Volée aus Berlin in sein Haus mit Kakadu Bar und Kabarett Koralle, flaniert mit einem Schwein über die Binzer Promenade. Das Theaterstück zeigt auch diese Seite aus dem Leben Kaba-Kleins.
Aber es zeigt auch, wie der Mensch zu einem Spielball der politischen Systeme werden kann. Und es stellt die Frage, was passiert, wenn einem die Freiheit des selbstbestimmten Handelns genommen wird. Freiheit, die wir heute eigentlich als selbstverständlich betrachten.
Nach der Aufführung besteht die Möglichkeit, mit Historikern des Dokumentationszentrums Prora und dem Ensemble ins Gespräch zu kommen.
Stück: Jeanette Rosen / Malte Kuhn-Mitscherlich · Regie: Jeanette Rosen · Regieassistenz: Ingrun Allwinn · Produktionsleitung: Susanna Poldauf
Es spielen: Boris Ben Siegel, Marilena Weichert, Roland Pfaus, Stephan Waak u.a.
Akkordeon: Ute Bergien · Ton/Licht: Florian Schulz, Baltic Sound
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Prora.
Adalberts Kurhaus
Die wahre und doppelt tragische Geschichte von Adalbert Kaba-Klein, dem einstigen Besitzer des Binzer Kurhauses
Vor dem Kurhaus Binz erinnert ein einzelner Stolperstein an Adalbert Kaba-Klein. Doch die Geschichte des einstigen jüdischen Kurhausdirektors verlangt eigentlich zwei.
Die Uraufführung von „Adalberts Kurhaus“ erzählt nicht nur von einem außergewöhnlichen Leben, sondern lädt die Zuschauer dazu ein, nachzuempfinden, was es bedeutet, wenn ein Mensch die Willkür von gleich zwei politischen Systemen erleiden muss.
Von den Nationalsozialisten wird der Jude Kaba-Klein enteignet, verliert sein Hotel, wird deportiert und entgeht nur knapp der Vernichtung. Nach dem Krieg erkämpft er sich sein Haus zurück. Doch 1953 trifft ihn die „Aktion Rose“, eine Enteignungswelle des DDR-Regimes an der Ostseeküste zur Verstaatlichung von Hotels mit Schwerpunkt auf Rügen. Kaba-Klein wird erneut enteignet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
Vor diesen Schicksalsschlägen war Adalbert ein lebenslustiger, unangepasster Mensch. Er holt die Haute Volée aus Berlin in sein Haus mit Kakadu Bar und Kabarett Koralle, flaniert mit einem Schwein über die Binzer Promenade. Das Theaterstück zeigt auch diese Seite aus dem Leben Kaba-Kleins.
Aber es zeigt auch, wie der Mensch zu einem Spielball der politischen Systeme werden kann. Und es stellt die Frage, was passiert, wenn einem die Freiheit des selbstbestimmten Handelns genommen wird. Freiheit, die wir heute eigentlich als selbstverständlich betrachten.
Nach der Aufführung besteht die Möglichkeit, mit Historikern des Dokumentationszentrums Prora und dem Ensemble ins Gespräch zu kommen.
Stück: Jeanette Rosen / Malte Kuhn-Mitscherlich · Regie: Jeanette Rosen · Regieassistenz: Ingrun Allwinn · Produktionsleitung: Susanna Poldauf
Es spielen: Boris Ben Siegel, Marilena Weichert, Roland Pfaus, Stephan Waak u.a.
Akkordeon: Ute Bergien · Ton/Licht: Florian Schulz, Baltic Sound
In Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Prora.
Gefördert von
Für „Adalberts Kurhaus“ reservierst Du per Mail an verein@falladaland.de, Karten gibt es außerdem an der Abendkasse. Für die Lesungen in den Cafés gibt es keinen Vorverkauf, dort wird direkt im Haus reserviert.
Fallada Land
„Die Jahre in Gudderitz sind vielleicht meine reichsten gewesen.“
Hans Fallada
Im Jahre 2023, 130 Jahre nach der Geburt Rudolf Ditzens alias Fallada, rief der Theatermacher Boris Ben Siegel FALLADA LAND ins Leben. Und dies geschah in unmittelbarer Nähe von Gudderitz, auf Wittow, Rügens nördlichster Halbinsel. Noch im selben Jahr wurde der gleichnamige Kulturverein gegründet. Bestehend aus Frauen und Männern, Jungen und Älteren, Rüganern, Rügenern, Rückkehrern und Rügenliebhabern sowie professionellen Theaterleuten aus ganz Deutschland setzt FALLADA LAND jetzt Impulse für Kunst und Kultur auf Deutschlands größter Insel.
Viele Menschen kennen Hans Fallada. Weniger bekannt ist, welchen Einfluss Rügen auf den gebürtigen Greifswalder hatte. Wir wollen herausfinden, wie, wo und weshalb in Fallada die Gedanken zu seinen Figuren entstanden. Und was können uns seine Figuren heute noch sagen? Einst förderte der Wittower Landwirt Johannes Kagelmacher aus Gudderitz Fallada auf seinem schriftstellerischen Weg. Wir suchen nach neuen Kagelmachern, die Theater und Kultur unterstützen, mit Themen, die die Menschen auf Wittow und Rügen von einst bis heute bewegen.
Dazu laden wir alle ein!
Der Verein
Der Kulturverein Fallada Land e.V. wurde 2023 gegründet und hat seinen Sitz in Wiek auf Wittow, der nördlichsten Halbinsel Rügens, und möchte Kultur, insbesondere darstellende Kunst, fördern.
Vorstand
1. Vorstand / Künstlerische Leitung: Boris Ben Siegel
2. Vorstand / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Susanna Poldauf
3. Vorstand / Kassenwart: Nora Böhme
4. Vorstand / Künstlerische Leitung: Marilena Weichert
5. Vorstand / Social Media: Christin Kieck
Satzung
Die Vereinssatzung steht als PDF zum Download bereit: Satzung des Kulturvereins Fallada Land e.V. (PDF, 141 KB)
Freundeskreis
Unser Kulturverein Fallada Land e.V. lebt von Menschen, die mitmachen und Lust haben, sich einzubringen, ob als Mitglied oder Unterstützer. Der Jahresbeitrag für Mitglieder beträgt mindestens 60,- EUR pro Jahr. Nimm mit uns Kontakt auf, wenn Du dabei sein willst!
Kontakt aufnehmen / Newsletter bestellenRepertoire
2026Die Kuh, der Schuh, dann du
Lesung mit Musik: Boris Ben Siegel und der Pianist Franz Schluckner reisen mit Texten von Hans Fallada durch die Gassenhauer der Goldenen Zwanziger. Kein Museum für die Zwanzigerjahre, sondern ein Versuchsanbau gegen das Vergessen, mit einem Blick auf die heutigen Zwanziger.
2026
Die schiesswütigen Frauen von der Öhe
Sommertheater am Hafen Schaprode, gespielt vor dem Originalschauplatz. Fallada schickt seine Romanfiguren los, ihre realen Vorbilder Laurette und Ida Schilling von der Öhe kennenzulernen.
2025
Die Burg versinkt · Kleiner Mann, was nun?
Schauspiel um Pinneberg und sein Lämmchen, kämpfend um ihr kleines Leben. Plötzlich scheint ihre Welt zu trudeln, und Svantovit taucht auf.
2025Die schiesswütigen Frauen von der Öhe (Szenische Lesung)
Eine szenische Lesung über Wahrheit und Legende: Falladas Nipperwiese-Schwestern treffen auf ihre realen Vorbilder.
2025Der parfümierte Weihnachtsbaum
Fallada’sche Betrachtungen des Weihnachtsfestes in Geschichten, Szenen, Liedern und Bildern, für Erwachsene mit Kindheitsträumen.
2024Der Caspar, der Hans und das Hotel Lanckensburg
Eine Theaterperformance von Boris Ben Siegel, inspiriert von Hans Fallada und Caspar David Friedrich.
2024Hans und die unerfüllten Liebschaften
Eine szenische Lesung über die vielen gescheiterten Beziehungen in Falladas Romanen, bis hin zu seinen eigenen.
Kontakt
Kulturverein Fallada Land e.V.
Gerhart-Hauptmann-Straße 6
18556 Wiek



